Finca Anaya Ombligon aus Huila, Kolumbien – tropisch und kräuterig, limitiertes Micro-Lot
FINCA ANAYA - tropisch & kräuterig

FINCA ANAYA - tropisch & kräuterig

Limited Edition
Normaler Preis€18,50
/
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Röstdatum
  • Fast Ausverkauft
  • Nachbestellt, bald verfügbar
  • Limitierte Sorte – solange der Vorrat reicht
  • Versand 5× die Woche
  • Frisch geröstet in Lübeck
Gemahlener Kaffee ist vom Umtausch ausgeschlossen.
Der Kaffee

Über diesen Kaffee

Ist experimentell das neue Normal?

Produzent: Sergio Dario Aranda Gomez

Region: Acevedo, Huila, Kolumbien

Varietät: Ombligon

Aufbereitung: Extended Dual Fermentation mit Hefe-Inoculation

Geschmack: Ananas, Rosmarin, Mango

Wir gehen mit euch in die nächste Runde der experimentellen Kaffees. Hier haben wir es mit der relativ unbekannten Varietät Ombligon zu tun. Diese Varietät wächst tatsächlich nur in Huila, Kolumbien. Ihr Namensgeber ist der Bauchnabel, aufgrund ihrer Form. Es handelt sich hier um eine Verwandte äthiopischer Varietäten, die allerdings auch Eigenschaften kolumbianischer Varietäten wie Caturra zeigt. Eines steht fest: Nicht nur der hohe Ertrag dieser Pflanze begeistert immer mehr Produzent:innen, sondern auch das geschmackliche und aromatische Potential, welches hier schlummert.

Sichere dir deine Ration, bevor dieses Projekt ausverkauft ist.

So schmeckt er am besten

Unser Rezept

FINCA ANAYA

Filterkaffee
Kaffee: 25 g
Wasser: 390 ml
Ratio: 1:15,6
Mahlgrad: 25 Klicks (Comandante)
Temperatur: 92°
Brüher: Orea O2
Aufgüsse: 75 g Bloom + 3x 100 ml

Beim Brühen von dem Finca Anaya würden wir euch empfehlen, einen Flat-Bottom-Brüher wie einen Kalita oder Orea O2 zu benutzen. Im V60 haben wir nicht den schönen Körper erhalten, der den Kaffee so zum Leuchten bringt.

Beim Brühen solltet ihr den nächsten Aufguss starten, sobald das Kaffeebett trocken geworden ist.

Limited Edition

Wenn er weg ist, ist er weg

Von dieser Sorte gibt es nur eine kleine Menge. Kein Nachrösten, kein Abo – dafür ein Kaffee, den es so nur einmal gibt. Alle limitierten und neuen Sorten findest du hier.

Alle neuen Sorten
Zubereitung

Alle Rezepte auf einen Blick

Dosis, Wasser, Mahlgrad, Zeit – für jede Sorte im Regal, plus Mahlgrad- und Wasser-Guide.

Zu den Rezepten
Die Story dahinterHerkunft, Farm, Aufbereitung – woher der Kaffee kommt

Sergio Dario Aranda Gomez führt die Finca Anaya im Herzen Acevedos – mitten in Huila, dem leuchtenden Zentrum des kolumbianischen Specialty Coffee. Die Farm wird seit mittlerweile 30 Jahren von der Familie Gomez betrieben. Angebaut wird hier tatsächlich nicht nur Kaffee: Auch viel Bambus und viele Früchte wachsen auf der Finca und unterstützen die Biodiversität positiv.

Als jüngster Spross seiner Familie hat Sergio dennoch schon 15 Jahre Erfahrung mit Specialty Coffee gesammelt. Mittlerweile konzentriert er sich auf innovative Fermentation und besonders aufmerksame Lot-Separierung, um sicherzugehen, dass der Kaffee die Identität seiner Varietät behält, aber auch sein Terroir mit Klarheit zeigen kann.

Dieses Lot der seltenen Varietät Ombligon – sie wächst tatsächlich nur in Huila und verdankt ihren Namen dem Bauchnabel (spanisch ombligo), aufgrund ihrer Form – ist grundlegend als gewaschener Kaffee aufbereitet. Allerdings mit ein paar kleinen, aber entscheidenden Unterschieden: als Extended Dual Fermentation mit Hefe-Inoculation.

Im ersten Schritt wird der Kaffee sorgfältig und nur besonders reif manuell geerntet, um dann im Floating nach Dichte sortiert und desinfiziert zu werden.

Im zweiten Schritt findet die erste Fermentierung in der Kirsche und trocken in Plastiktanks statt. Sie hält circa 24 Stunden, um die Mikroorganismen zu aktivieren und tropische Fruchtaromen zu bilden.

Im dritten Schritt wird der Kaffee entpulpt und erneut im Parchment und der Mucilage (Pektinschicht) für 48 Stunden fermentiert, um Struktur und aromatische Klarheit zu verfeinern.

Im vierten Schritt kommt die Hefe ins Spiel: Sie wird mit einer vorfermentierten Frucht- und Mosto-Mischung (Saft der Kaffeekirsche) vermengt, die als Starter für eine weitere Stufe der Fermentation fungiert. Der Kaffee wird dabei in der Flüssigkeit untergetaucht und auf 38 Grad erhitzt, während ständig pH-Wert, Brix und weitere Marker der Fermentation gemessen werden.

Im finalen Schritt wird der Kaffee langsam bei 20 Grad Wassertemperatur gewaschen, um die Pektinschicht zu entfernen, und danach getrocknet. Zum Schluss ruht der Kaffee im Parchment, um ihn zu stabilisieren.

Wir haben diesen Kaffee absichtlich etwas leichter geröstet, um ihm nicht mit Röstaromen und zu viel Entwicklung die Säure zu nehmen, die ihn so spannend macht. Trinkt den Kaffee mit Ruhe und lasst euch Zeit zwischen den einzelnen Brühungen – so ein Kaffee verändert sich wirklich von Woche zu Woche.

Diesen Kaffee gibt es bei uns in streng limitierter Menge im 250g-Format – Röstdatum: 15.09. Selbstverständlich frisch geröstet und trinkreif. Ein genialer Kaffee, um langsam den Herbst einzuläuten, während wir noch von der Sommersonne zehren.

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Warum wir limitierte Kaffees rösten

Manche Lots sind so klein oder so besonders, dass sie nicht ins Dauersortiment passen. Wir kaufen sie trotzdem – weil sie zeigen, was Kaffee kann. Wer sie erwischt, hat Glück. Wer sie verpasst, bekommt beim nächsten Mal Bescheid: im Newsletter oder auf Instagram.

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